Alle 36 langhaarige Schäferhund-Rassen | Mit Bildern [2021]


Schäferhunde gibt es mit dem unterschiedlichsten Fellarten. Die folgenden 36 Rassen sind dagegen von Natur aus langhaarig:

  • #1 Australian Shepherd
  • #2 Baskischer Schäferhund
  • #3 Bearded Collie
  • #4 Bergamasker Hirtenhund
  • #5 Berger de Picardie
  • #6 Berger des Pyrénées
  • #7 Bobtail
  • #8 Border Collie
  • #9 Bouvier des Flandres
  • #10 Chodský Pes
  • #11 Ciobănesc Românesc Carpatin
  • #12 Deutsche Spitze
  • #13 English Shepherd
  • #14 Finnischer Lapphund
  • #15 Gos d’Atura Català
  • #16 Griechischer Schäferhund
  • #17 Groenendael
  • #18 Hrvatski Ovčar
  • #19 Islandhund
  • #20 Kaukasischer Owtscharka
  • #21 Komondor
  • #22 Kuvasz
  • #23 Laekenois
  • #24 Langhaarcollie
  • #25 Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
  • #26 Mastín del Pirineo
  • #27 Miniature American Shepherd
  • #28 Perro de Agua Español
  • #29 Polski Owczarek Nizinny
  • #30 Puli
  • #31 Pumi
  • #32 Pyrenäenberghund
  • #33 Schapendoes
  • #34 Shetland Sheepdog
  • #35 Südrussischer Owtscharka
  • #36 Tervueren

Die langen Haare sind im Übrigen nicht nur eine optische Zierde, sondern dienen den Hunden meist als Schutz vor Angriffen anderer Raubtiere, vor hohen und tiefen Temperaturen sowie vor der Witterung.

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#1 Australian Shepherd

Australian Shepherd

Der Australian Shepherd ist vor allem für seine Intelligenz bekannt. Denn laut einer Studie aus dem Jahr 1994 gehört die Rasse zu den top 10 intelligentesten Hunden weltweit. [1]

Darüber hinaus gelten die langhaarigen Schäferhunde als sehr wachsam, beschützerisch und verspielt. Ihre sehr gute Trainierbarkeit macht sie auch ideal für Erstbesitzer.

Ursprünglich dienten die energetischen Vierbeiner primär als Hüter. Heutzutage werden sie dagegen überwiegend als Familien- und Wachhunde gehalten. 

Fun Fact: Um selbst dickköpfige Herdentiere treiben zu können, zwicken diese Hunde gerade in die Ferse der Tiere. Ihr Hüter-Instinkt ist allerdings von Natur aus so stark, dass sie dieses Verhalten auch teilweise an Menschen wiederholen.

#2 Baskischer Schäferhund

Baskischer Schäferhund

Der Baskische Schäferhund stammt, wie der Name bereits verrät, aus dem Baskenland – dem Norden Spaniens. Dort wird er primär als Schäfer- und Wachhund eingesetzt.

Im Vergleich zu anderen langhaarigen Schäferhunden brauchen diese Vierbeiner zudem sehr viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung. Darüber hinaus lernen sie besonders schnell.

Für das Leben in Apartments sind sie allerdings deutlich zu aktiv und lebendig. Sie gelten im Übrigen auch als sehr freundlich, familiär, treu und intelligent. [2]

Fun Fact: Je mehr Kinder um diese Hunde herum sind, desto glücklicher und fröhlicher sind sie. Ihre Freude zeigen sie dabei häufig, indem sie sich mehrfach auf der Stelle im Kreis drehen.

#3 Bearded Collie

Bearded Collie

Der Bearded Collie hat seinen Ursprung in Schottland. Einst wurden die bärtigen Hunde primär für das Hüten, Treiben und Bewachen der Herde eingesetzt.

Heutzutage dienen die langhaarigen Schäferhunde dagegen überwiegend als Familienhunde. Denn sie gelten als sehr zutraulich und kommen gut mit Kindern aus.

Auch fremde Hunde und Menschen werden von den Vierbeinern herzlich begrüßt. Sie lassen sich zudem hervorragend trainieren, brauchen viel Auslauf und haaren relativ stark. [3]

Fun Fact: Beim Trinken hängt der lange Bart dieser Hunde nahezu vollständig im Wasser. Mach dich daher auf dauerhafte Pfützen rings um den Wassernapf gefasst.

#4 Bergamasker Hirtenhund

Bergamasker Hirtenhund

Der Bergamasker Hirtenhund stammt aus Italien und entwickelt von Natur aus große plattenförmige Dreadlocks. Diese dienen den Hunden als Schutzpanzer vor Raubtieren.

Rein statistisch zählen die langhaarigen Schäferhunde zu den 10 unbeliebtesten Hunderassen weltweit. Das geht allerdings eher auf ihre Unbekanntheit zurück. [4]

Darüber hinaus gelten die Vierbeiner als sehr wachsam, unabhängig und sanftmütig. Sie haaren zudem nur sehr wenig, haben einen schwachen Jagdtrieb und lernen sehr schnell.

Fun Fact: Das tägliche Nickerchen dieser Rasse wird häufig auch als “Wachkoma” beschrieben. Denn selbst im Schlaf sind die Hunde sehr wachsam.

#5 Berger de Picardie

Berger de Picardie

Der Berger de Picardie ist nach seiner Heimat bekannt. Denn er stammt aus der ehemaligen französischen Provinz namens “Picard”. Das “Berger” heißt übersetzt Schäferhund.

Seit dem Zweiten Weltkrieg gelten die langhaarigen Schäferhunde allerdings als sehr selten. Aktuell soll es weltweit nur noch rund 3.500 lebende Exemplare geben. [5]

Bekannt sind die Tiere primär für ihre spitzen Ohren sowie ihrer energetischen und selbstbewussten Art. Sie bellen zudem sehr wenig und benötigen sehr viel Auslauf.

Fun Fact: Vorsicht bei der Auswahl des Hundefutters. Diese Hunde sind sehr wählerisch, wenn es ums Essen geht.

#6 Berger des Pyrénées

Berger des Pyrénées

Der Berger des Pyrénées stammt aus Frankreich und wird auch als “Pyrenäen Schäferhund” bezeichnet. Neben seinem zotteligen Fell sind die Vierbeiner primär für ihre Effizienz bekannt.

Denn bereits ein einiger Hund dieser Rasse kann bis zu 500 Schafe alleine hüten. Darüber hinaus gelten die langhaarigen Schäferhunde als sehr wachsam, zutraulich und aktiv.

Sie geben unter anderem auch tolle Familienhunde. Mit Kindern kommen sie ebenfalls sehr gut aus. Denn je mehr Aufmerksamkeit sie bekommen, desto glücklicher sind sie. [6]

Fun Fact: Da diese Rasse im Vergleich zu anderen Hunden sehr aktiv ist, werden sie international auch als “Ball of Fire” bezeichnet.

#7 Bobtail

Bobtail

Der Bobtail kommt aus England und erhielt seinen Namen, weil früher seine Rute nahezu immer zu einem Bob gekürzt wurde. Mittlerweile ist diese Praktik allerdings verboten.

Dass diese langhaarige Schäferhund-Art einen starken Hüter-Instinkt haben, steckt bereits im Namen. Denn im englischsprachigen Raum sind sie als “Old English Sheepdog” bekannt.

Diese Vierbeiner gelten zudem als sehr freundlich und zutraulich zur Familie, Kindern sowie weiteren Hunden. Sie haaren auch relativ wenig und gelten als sehr anpassungsfähig. [7]

Fun Fact: Diese Rasse ist ideal für Menschen, die gerne Serien schauen. Denn die Hunde haben kein Problem damit, nahezu den ganzen Tag faul auf dem Sofa zu liegen.

#8 Border Collie

Border Collie

Der Border Collie gehört Statistiken zufolge zu den 35 beliebtesten Hunderassen weltweit. Das geht vermutlich auf seine ausgezeichnete Trainierbarkeit und freundliche Art zurück.

Während diese langhaarigen Schäferhunde einst primär für das Hüten von Schafen gezüchtet wurden, werden sie heute dagegen überwiegend als Familienhunde gehalten.

Diese Vierbeiner hüten buchstäblich alles, was sich bewegt. Egal ob Kinder, Fahrräder oder gar Autos. Sie bellen zudem sehr wenig, brauchen viel Auslauf und sind sehr neugierig. [8]

Fun Fact: Der Border Collie namens “Sweet Pea” hält den Weltrekord im Balancieren einer Dose auf dem Kopf. Er konnte damit ganze 100 Meter weit laufen.

#9 Bouvier des Flandres

Bouvier des Flandres

Der Bouvier des Flandres wurde einst überwiegend für die Farmarbeit eingesetzt. Neben dem Hüten von Tieren zogen sie auch Wägen und bewachten das Grundstück.

Heutzutage werden die langhaarigen Schäferhunde dagegen primär als Wach-, Familien- und Polizeihunde gehalten. Denn sie sind sehr clever und lassen sich gut trainieren.

Anfänger wird von ihnen aber abgeraten. Denn ohne eine entsprechende Sozialisierung reagieren sie häufig aggressiv gegenüber fremden Hunden und sind sehr dominant. [9]

Fun Fact: Der lange Bart dieser Hunde saugt beim Trinken so viel Wasser aus, dass sie nach dem Trinkengehen fast immer eine Sauerei hinterlassen.

#10 Chodský Pes

Chodský Pes

Der Chodský Pes stammt aus Tschechien und gilt als sehr freundlich, zutraulich und loyal. Bis heute wird diese Rasse unter anderem auch als Wachhund an der Grenze eingesetzt.

Diese langhaarige Schäferhund-Rasse gibt aber auch tolle Familienhunde. Sie kommt zudem sehr gut mit Kindern, weiteren Hunden sowie anderen Haustieren aus. [10]

Für das Leben in Apartments sind sie aber zu aktiv. Ein Haus mit Harten ist hier ideal, damit sie ihre Energie täglich herausrennen können. Bellen tun sie im Übrigen nur sehr selten.

Fun Fact: Diese Haustiere sind ideal, um weitere Haustiere zu haben. Denn wenn sie keine Aufmerksamkeit von Menschen bekommen, dann holen sie sich diese gerne von Katzen, Hasen oder gar Mäusen.

#11 Ciobănesc Românesc Carpatin

Ciobănesc Românesc Carpatin

Der Ciobănesc Românesc Carpatin kommt aus Rumänien und dient dort bis heute überwiegend als Schäfer- und Wachhund. Sie sind zudem sehr mutig und beschützerisch.

Darüber hinaus erreichen die langhaarigen Schäferhunde eine Schulterhöhe von bis zu 73 cm und ein Gewicht von 50 Kg. Sie gehören damit zu den schwersten Hunden weltweit.

Um diese Vierbeiner allerdings als Familienhunde halten zu können, ist eine frühe Sozialisierung notwendig. Für Erstbesitzer sind sie daher weniger geeignet. [11]

Fun Fact: Bei der Benennung dieser Rasse wurden sich die Verbandsmitglieder scheinbar nicht einig. Denn in Summe wurden für die Tiere satte neun offizielle Namen.

#12 Deutsche Spitze

Deutsche Spitze

Die Deutsche Spitze ist sowohl national als auch international sehr beliebt. Diese Rasse gibt es zudem in 5 unterschiedlichen Größen. Ausgewachsen wiegen sie zwischen 2-30 Kg.

Die größeren Schäferhunde dienten früher primär als Hüte- und Wachhunde während die kleineren überwiegend als Familienhunde zum Einsatz kamen. [12]

Darüber hinaus zählen die langhaarigen Schäferhunde als leicht trainierbar und haben nahezu keinen Jagdtrieb. Sie gelten zudem als sehr hingebungsvoll, fürsorglich und mutig.

Fun Fact: Für nervige Nachbarn sind diese Hunde weniger geeignet. Denn sie fangen häufig bereits dann zu bellen an, wenn ein Vogel auf einem Baum sitzt.

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#13 English Shepherd

English Shepherd

Der English Shepherd stammt aus den USA, wo er überwiegend als Wach- und Familienhund gehalten wird. Ursprünglich diente er jedoch für das Hüten auf der Farm.

Diese langhaarigen Schäferhunde haben von Natur aus einen starken Instinkt Dinge zu fangen und zum Herrchen zurückzubringen – ideal für Tennisbälle und Frisbees.

Im Vergleich zu kurzhaarigen Schäferhunden lassen sie sich zudem sehr gut trainieren, brauchen viel Auslauf sowie viel Aufmerksamkeit. Sie gelten auch als energetisch und freundlich. [13]

Fun Fact: Diese Hunde gewöhnen sich besonders schnell an feste Routinen. Mach dich daher auf lautes Gebell gefasst, wenn das Essen 5 Minuten zu spät im Napf landet.

#14 Finnischer Lapphund

Finnischer Lapphund

Beim Finnischen Lapphund steckt das Ursprungsland bereits im Namen. In seiner Heimat gehören die Hunde zu beliebtesten Rassen. International sind sie dagegen eher selten.

Diese langhaarigen Schäferhunde werden bis zu 17 Jahre alt und eignen sich hervorragend als Jogging-Partner. Für ihr Kälte-resistentes Fell ist selbst tiefer Schnee kein Problem.

Sie haben zudem einen starken Jagdtrieb, benötigen sehr viel Auslauf und lassen sich leicht trainieren. In Kombination mit ihrer freundlichen Art sind sie auch für Anfänger geeignet. [14]

Fun Fact: Finnische Lapphunde können in der falschen Umgebung zu Dauergebell neigen. Denn beim geringsten Hinweis auf potenzielle Gefahr melden sich die Hunde lautstark.

#15 Gos d’Atura Català

Gos d’Atura Català

Der Gos d’Atura Català kommt aus Katalonien – dem Nordosten Spaniens. In seiner Heimat kommen die Hunde bis heute überwiegend als Schäfer- und Haushunde zum Einsatz.

Der Hüter-Instinkt dieser langhaarigen Schäferhunde ist zudem so stark, dass sie kaum Anweisungen brauchen. Sie wollen von Natur aus alles hüten, was sich bewegt. [15]

Darüber hinaus werden sie bis zu 14 Jahre alt und gelten als sehr intelligent sowie wachsam. Sie brauchen zudem sehr viel Auslauf, haben einen starken Jagdtrieb und haaren wenig.

Fun Fact: Wenn diese Hunde im Schnee rennen, dann bilden sich meist 3-4 cm große Schneeballen rings um die Haare ihrer Beine.

#16 Griechischer Schäferhund

Griechischer Schäferhund

Der griechische Schäferhund wurde früher in seiner Heimat primär für das Bewachen der Herde vor Wölfen eingesetzt. Hüten und Treiben stand nur selten auf ihrer Agenda.

Die langhaarigen Schäferhunde erreichen teilweise ein Gewicht von bis zu 50 Kg. Sie sind zudem sehr stark und robust gebaut. Das erklärt ihren Ruf als furchtlose Wachhunde. [16]

Ohne eine entsprechende Sozialisierung sind sie allerdings nur selten als Familienhunde geeignet. Dafür ist ihre unabhängige Art sowie ihre schwere Trainierbarkeit verantwortlich.

Fun Fact: Dominant, dominanter, griechischer Schäferhund. Diese Hunde sind für ihr Boss-artiges und eigensinniges Verhalten bekannt.

#17 Groenendael

Groenendael

Der Groenendael ist eine von insgesamt vier Unterarten des belgischen Schäferhunds. Bekannt sind sie vorwiegend für ihr komplett schwarzes Fell sowie ihre gute Trainierbarkeit.

Heutzutage werden die langhaarigen, schwarzen Schäferhunde sehr vielseitig eingesetzt. Sie dienen unter anderem auch als Polizei-, Militär-, Spür- und Rettungshunde. [17]

Im Vergleich zu den anderen 3 artverwandten Rassen neigen diese Hunde teilweise zu Schüchternheit. Zudem haben sie einen enorm starken Jagdtrieb und brauchen viel Auslauf.

Fun Fact: Jedes Jahr sind in der belgischen Zeitung Berichte von der Sichtung “schwarzer Wölfe” zu lesen. In fast allen Fällen handelt es sich jedoch um ausgebüxte Groenendael.

#18 Hrvatski Ovčar

Hrvatski Ovčar

Der Hrvatski Ovčar stammt aus Kroatian, wo er primär als Schäfer-, Haus- und Wachhund zum Einsatz kommt. Er braucht zudem jede Menge Aufmerksamkeit und Menschenkontakt.

Am glücklichsten sind die langhaarigen Schäferhunde sichtlich dann, wenn sie beschäftigt sind. Das erklärt auch, warum sie Gesellschaft von Kindern und anderen Haustieren lieben.

Dafür haaren sie stark, bellen vergleichsweise viel und benötigen viel Auslauf. Die schwarzen Vierbeiner gelten zudem als sehr loyal, wachsam und umgänglich. [18]

Fun Fact: Diese Hunde gelten als sehr gehorsam. Allerdings fixieren sie sich vollkommen auf ein einziges Herrchen. Befehle von anderen Menschen werden getrost ignoriert.

#19 Islandhund

Islandhund

Der Islandhund gehört zu den seltensten Rassen weltweit. Jedes Jahr sollen davon nur rund 100 Welpen geboren werden. Außerhalb seiner Heimat ist er daher nur selten zu sehen.

Die langhaarigen Schäferhunde gelten zudem als so treu, dass sie ihrem Herrchen nahezu auf Schritt und Tritt folgen. Darüber hinaus sind sie sehr fröhlich und verspielt. [19]

Gegenüber Kindern sind die Vierbeiner sogar noch zutraulicher. Das erklärt, warum sie heutzutage auch überwiegend als Familien- und Haushunde gehalten werden.

Fun Fact: Der Hüter-Instinkt dieser Rasse ist manchmal so stark ausgeprägt, dass sie Gäste kaum wieder gehen lassen wollen.

#20 Kaukasischer Owtscharka

Kaukasischer Owtscharka

Der Kaukasische Owtscharka bringt von Natur aus teilweise bis zu 100 Kg auf die Waage. Er ist damit zwar nicht der ausdauerndste Hund, dafür aber sehr stark und furchteinflößend.

In seiner Heimat dienten die langhaarigen Schäferhunde einst primär zum Schutz vor Wölfen, Bären sowie zum Bewachen von Häftlingen. Sie gelten zudem als sehr dominant. [20]

Unter anderen Hunden übernimmt diese Rasse instinktiv die Alpha-Rolle. Unterordnen tun sie sich dagegen nur selten. Letzteres erklärt auch, warum sie nichts für Erstbesitzer sind.

Fun Fact: Diese Rasse als “dickköpfig” zu beschreiben ist definitiv eine Untertreibung. Leider enthält der deutsche Wortschatz kein passenderes Wort für ihre Sturheit.

#21 Komondor

Komondor

Der Komondor kommt aus Ungarn. Ab einer gewissen Haarlänge entwickeln diese Hunde von Natur aus dicke Dreadlocks. Das dicke Fell dient dabei als Schutz vor Raubtieren.

Auch wenn die langhaarigen Schäferhunde eher einen süßen Eindruck machen, so ist ihr Charakter nahezu das Gegenteil. Sie gelten als furchtlos, wagemutig und unabhängig.

Mit einer Schulterhöhe von bis zu 76 cm können diese Hunde selbst mit den größten Windhunderassen mithalten. Erstbesitzern wird von dieser Rasse im Übrigen abgeraten. [21]

Fun Fact: Nach einem Bad dauert es durchschnittlich 2,5 Tage bis die Haare dieser Vierbeiner trocken sind. Bei keiner anderen Rasse ist das der Fall.

#22 Kuvasz

Kuvasz

Der Kuvasz hat seinen Ursprung in Ungarn, wo er einst als Jagd- und Kriegshund sowie als königliche Wache eingesetzt wurde. Sie geben aber auch tolle Familienhunde.

Die langhaarigen, weißen Schäferhunde gelten zwar einerseits als sehr freundlich und loyal zur Familie, verhalten sich aber andererseits bei Fremden sehr distanziert und skeptisch.

Diese Vierbeiner gibt es im Übrigen ausschließlich mit einem weißen Fell. Sie lassen sich zudem nur schwer trainieren, bellen viel und haben einen sehr schwachen Jagdtrieb. [22]

Fun Fact: Vor der Zeit des Internets hieß diese Rasse noch “Kawasz”. Durch einen weit verbreiteten Übersetzungsfehler hat sich jedoch “Kuvasz” international durchgesetzt.

#23 Laekenois

Laekenois
Томасина, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Der Laekenois ist die seltenste Unterart des belgischen Schäferhunds. Aktuell soll es weltweit weniger als 1.000 Exemplare dieser Rasse geben. Der Großteil ist davon in Belgien.

Die langhaarigen Vierbeiner wurden zudem erst im Jahr 2020 nach zahlreichen Versuchen vom amerikanischen Hundeverband (AKC) als eigenständige Rasse anerkannt. [23]

Der Jagdtrieb dieser Tiere ist buchstäblich so stark, dass er häufig durch Jogger und Fahrradfahrer getriggert wird. Ein Zaun im Garten ist bei diesen Hunden daher Pflicht.

Fun Fact: Diese Rasse wird häufig als Polizei-, Militär-, Wach-, Familien-, Assistenz-, Schäfer- sowie als Such- und Rettungshund eingesetzt. Sie eigenen sich also für buchstäblich alles außer als Schoßhunde.

#24 Langhaarcollie

Langhaarcollie

Der Langhaarcollie stammt aus Schottland, wo er bis heute sowohl als Schäfer- als auch als Familienhund eingesetzt wird. Sie gehören zudem zu den 40 beliebtesten Rassen weltweit.

Neben ihrer besonders langen Schnauze sind sie auch für ihren starken Hüter-Instinkt bekannt. Die langhaarigen Schäferhunde gelten auch als sehr freundlich, loyal und sanftmütig. [24]

Im Vergleich zu anderen Hunden haaren sie zudem sehr viel, haben einen starken Jagdtrieb und lassen sich gut trainieren. Sie werden übrigens trotz ihrer Größe bis zu 14 Jahre alt.

Fun Fact: Nicht wundern, wenn dich diese Hunde kontinuierlich anstarren. Das ist lediglich eine Technik zum Hüten von Schafen, die sehr tief in den Tieren verankert ist.

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#25 Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund hat mit satten 29 Buchstaben einen der längsten Namen unter Hunden. Sie gehören zudem auch zu den größten und schwersten Rassen.

Die langhaarigen Schäferhunde waren früher aufgrund ihres weißen Fells sehr beliebt. Denn dadurch konnten sie selbst im Kampf von Wölfen unterschieden werden. [25]

Heutzutage werden die Vierbeiner dagegen primär als Familien- und Wachhunde gehalten. Sie gelten zudem als freundlich und loyal. Für das Apartment-Leben sind sie aber zu aktiv.

Fun Fact: Zuhause sind diese Hunde häufig absolute Couch-Potatoes. Sobald sie herausgelassen werden, sind sie dagegen meist sehr aktiv und nahezu wild.

#26 Mastín del Pirineo

Mastín del Pirineo

Der Mastín del Pirineo kommt aus Spanien und wurde früher primär für das Bewachen der Herde vor Wölfen und Bären eingesetzt. Für das Treiben waren sie nur selten verantwortlich.

Ausgewachsen wiegen die langhaarigen Schäferhunde zwischen 60-90 Kg. Zudem trugen sie früher als Wachhunde meist zum Schutz breite Metall-Halsbänder mit Stacheln. 

Heutzutage werden die Vierbeiner jedoch überwiegend als Familienhunde gehalten. Denn sie gelten als besonders freundlich sowie sanftmütig und kommen gut mit Kindern aus. [26]

Fun Fact: Diese Rasse braucht zum Reifen rund doppelt so lange wie ein durchschnittlicher Hund. Sie verhalten sich daher auch ausgewachsen häufig noch wie Welpen.

#27 Miniature American Shepherd

Miniature American Shepherd

Der Miniature American Shepherd hat seinen Ursprung in den USA, wo überwiegend als Wach-, Schäfer- und Familienhund gehalten wird. Er wird zudem bis zu 15 Jahre alt.

Statistiken zufolge sind die langhaarigen Schäferhunde unter den 40 beliebtesten Rassen weltweit. Selbst ausgewachsen wiegen die Vierbeiner nur rund 12 Kg. [27]

Aufgrund ihrer hervorragenden Trainierbarkeit und ihrem freundlichen Charakter sind die kleinen Schäferhunde auch für Erstbesitzer und Senioren geeignet. Für Apartments sind sie aber zu aktiv.

Fun Fact: Diese Rasse hat 5 anerkannte Namen. Paradoxerweise sind die amerikanischen Hunde unter anderem auch als “Miniature Australien Shepherd” bekannt.

#28 Perro de Agua Español

Perro de Agua Español

Der Perro de Agua Español ist sehr vielseitig einsetzbar. Die langhaarigen Schäferhunde gehören zu den wenigen Rassen, die sich auch als Jagdhunde eignen.

Die spanischen Hunde geben aber auch tolle Familien- und Wachhunde. Aufgrund ihrer guten Schwimmfähigkeiten werden sie international auch “Spanish Water Dog” genannt.

Diese Vierbeiner brauchen zudem viel Aufmerksamkeit, sind sehr gut trainierbar sowie verspielt. Das erklärt auch, warum sie die Gegenwart von Kindern lieben. [28]

Fun Fact: Diese Hunde haben solch starke Locken, dass sich das Fell durch die alleinige Bewegung der Tiere verfilzt. Mit Bürsten brauchst du also erst gar nicht anzufangen.

#29 Polski Owczarek Nizinny

Polski Owczarek Nizinny

Der Polski Owczarek Nizinny kommt aus Polen und wird heutzutage primär als Haushund gehalten. Einst wurden diese Vierbeiner jedoch für das Hüten von Tieren gezüchtet.

Im Vergleich zu den anderen langhaarigen Schäferhunden sind sie sehr dickköpfig und eigensinnig. Sie brauchen daher ein besonders striktes Herrchen, um zu gehorchen.

Darüber hinaus gelten sie als sehr selbstsicher, wachsam und gleichmütig. Haaren und bellen tun die Hunde nur sehr wenig. Dafür benötigen sie relativ viel Auslauf. [29]

Fun Fact: Da viele Europäer Probleme mit der Aussprache dieser Rasse haben, wurde das Akronym “PON” ebenfalls als offizieller Name anerkannt.

#30 Puli

Puli

Der Puli stammt ursprünglich aus Ungarn. Das erklärt auch, warum die Mehrzahl “Pulik” heißt und nicht etwa “Pulis”. In seiner Heimat dienen sie meist als Wachhunde.

Wirklich bekannt sind die langhaarigen Schäferhunde allerdings für ihre langen Dreadlocks. Da sich die Haare von Natur aus verknoten und verfilzen, haaren sie auch so gut wie nicht.

Darüber hinaus lassen sich die Vierbeiner gut trainieren, brauchen sehr viel Auslauf und bellen vergleichsweise viel. Sie gelten zudem als sehr energetisch, loyal und gehorsam. [30]

Fun Fact: Ab dem dritten Lebensjahr ist das Fell dieser Vierbeiner meist bereits so lang, dass es am Boden entlang schleift. Bei Gülle auf den Feldern machen sie aber keine Ausnahme.

#31 Pumi

Pumi

Der Pumi gehört zu den seltensten Hunderassen weltweit. In seiner ungarischen Heimat soll es derzeit nur rund 2.000 Exemplare davon geben und international sind sie sehr selten.

Ausgewachsen erreichen die langhaarigen Schäferhunde lediglich ein Gewicht von bis zu 13 Kg. Das erklärt auch, warum sie durchschnittlich 14 und teilweise bis zu 19 Jahre alt werden.

Darüber hinaus gelten sie als sehr intelligent, wachsam und verspielt. Sie haaren zudem sehr wenig und lassen sich gut trainieren. Das macht sie auch zu tollen Familienhunden. [31]

Fun Fact: Mehr als 50% dieser Hunde werden komplett schwarz geboren. Innerhalb weniger Monate färbt sich das Fell dann meist grau oder weiß. Nur rund 13% bleiben schwarz.

#32 Pyrenäenberghund

Pyrenäenberghund

Der Pyrenäenberghund gehört mit bis zu 73 Kg und 80 cm Schulterhöhe zu den schwersten und zugleich größten Hunden weltweit. Früher diente er meist als Schäfer- und Wachhund.

Heutzutage kommen die langhaarigen Schäferhunde dagegen überwiegend als Haushunde zum Einsatz. Das dicke Fell macht die Vierbeiner zudem sehr Kälte-resistent. [32]

Diese Rasse kommt zwar tendenziell gut mit Kindern aus, ist jedoch nicht für Anfänger geeignet. Denn sie lassen sich nur schwer trainieren und können sehr dickköpfig sein.

Fun Fact: Mit dieser Rasse machst du dich bei deinen Nachbarn weniger beliebt. Denn sie sind nicht nur von Natur aus nachtaktiv, sondern neigen auch zu regelmäßigem Gebell. 

#33 Schapendoes

Schapendoes

Der Schapendoes kommt ursprünglich aus Holland und dient dort primär als Familien-, Schäfer- und Farmhund. Für die Arbeit als Wachhunde sind sie dagegen zu freundlich.

Im Vergleich zu anderen Rassen brauchen diese langhaarigen Schäferhunde relativ wenig Auslauf und neigen häufig zu Übergewicht. Bellen tun sie ebenfalls recht wenig.

Darüber hinaus sind sie sehr freundlich, zutraulich und aufmerksam. Sie verstehen sich auch meist nicht nur gut mit Kindern, sondern auch mit weiteren Hunden und Haustieren. [33]

Fun Fact: Selbst wenn Fremde das Grundstück betreten, wirst du diese Hunde kaum bellen hören. Bekommen sie allerdings zu wenig Aufmerksamkeit, dann werden sie gerne laut.

#34 Shetland Sheepdog

Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog stammt aus Schottland und ist weitläufig auch als “Sheltie” bekannt. In seiner Heimat dient er sowohl als Schäfer-, Familien- sowie als Therapiehund.

Laut einer Studie sollen die langhaarigen Schäferhunde zu den top 6 intelligentesten Rassen weltweit gehören. So werden zudem teilweise bis zu satte 18 Jahre alt.

In Kombination mit ihrer guten Trainierbarkeit und ihrem freundlichen Charakter erklärt das auch ihre Beliebtheit. Denn sie sind auf Platz 25 der populärsten Rassen weltweit. [34]

Fun Fact: Diese Hunde sind so loyal und anhänglich zur Familie, dass sie unter anderem auch als “Schatten” bezeichnet werden.

#35 Südrussischer Owtscharka

Südrussischer Owtscharka

Der Südrussische Owtscharka hat international nicht gerade den besten Ruf. Denn in Litauen und Dänemark ist diese Rasse verboten, da sie als “potenziell gefährlich” gilt.

Grund dafür ist die Tatsache, dass die langhaarigen Schäferhunde ohne eine entsprechende Sozialisierung sehr territorial sind. Und zwar bis zu dem Punkt, dass sie aggressiv werden.

Das erklärt auch, warum sie besonders geeignet für die Arbeit als Wachhunde sind. Ansonsten gelten sie als sehr dominant, energetisch und zurückhaltend. [35]

Fun Fact: Diese Rasse ist so territorial, dass sie selbst mitten in der Nacht bereitwillig aufspringen, wenn ein Vogel in ihrem Garten landet.

#36 Tervueren

Tervueren

Der Tervueren wurde nach der belgischen Gemeinde “Tervuren” bekannt und ist eine Unterart des belgischen Schäferhunds. Diese Rasse ist zudem sehr Menschen-orientiert.

Die langhaarigen Schäferhunde haben einen starken Jagdtrieb. In Einzelfällen ist er sogar so stark ausgeprägt, dass ihn selbst Fahrradfahrer und Autos triggern.

Mit der richtigen Sozialisierung geben allerdings auch tolle Familienhunde. Sie sind zudem sehr energetisch, wachsam, mutig und lassen sich hervorragend trainieren. [36]

Fun Fact: Diese Rasse ist von vielen Menschen gefürchtet. Nicht, weil sie aggressiv sind, sondern weil sie häufig als Drogenspürhunde an Grenzen eingesetzt werden.

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Kevin

Hey, ich bin Kevin. Von Geburt an war ich mit einem schwarzen Labrador Retriever umgeben. Und mein liebster Schlafplatz als Kleinkind war das vorgewärmte Körbchen meines Hundes. Auf dieser Webseite teile ich meine jahrzehntelange Erfahrung und Leidenschaft für Hunde.