Hund bellt alles an | Die 22 häufigsten Ursachen [2021]


Entgegen der Meinung vieler Hundebesitzer bellen Hunde nie grundlos. Sollte dein Hund also ständig alles anbellen, dann gilt es zunächst auf Ursachenforschung zu gehen.

Denn Bellen kann unter Umständen ganz schön teuer werden. Laut BGB sind bei “störenden Beeinträchtigungen” Bußgelder von bis zu 5.000 € fällig.

Das Problem? Gebell wird von Hunden als Kommunikationsmittel für die unterschiedlichsten Dinge eingesetzt. Teilweise auch für komplett konträre Dinge.

Bevor wir uns diese einzelnen Gründe gleich im Detail anschauen, hier zunächst ein grober Überblick:

Situation:Mögliche Ursachen:
Bellt bei BesuchAufmerksamkeit, Freude, Warnung, Angst, Stress, olfaktorische Trigger, Revierverteidigung
Gebell am GartenzaunJagdtrieb, visuelle Trigger, überschüssige Energie, Schmerzen, Einsamkeit, Hitze, Freude, Kälte, Langeweile, Revierverteidigung, akustische Trigger, Angst, Sehnsüchte, Warnung, olfaktorische Trigger, Hütetrieb, Stress
Herrchen wird angebelltDrückende Blase, zunehmende Erblindung, Aufmerksamkeit, überschüssige Energie, Schmerzen, Einsamkeit, Freude, Sehnsüchte, Langeweile, Warnung
Bellt bei Fremden und NachbarnAufmerksamkeit, Revierverteidigung, Freude, visuelle Trigger, Warnung, Angst, Hütetrieb, akustische Trigger
Gebell wenn alleineDemenz, Einsamkeit, zunehmende Erblindung, Heimweh, Sehnsüchte, Angst, Aufmerksamkeit, Stress, akustische Trigger, überschüssige Energie, Schmerzen, drückende Blase
Bellt bei KindernFreude, Jagdtrieb, Aufmerksamkeit, Hütetrieb
Gebell an der LeineJagdtrieb, Hütetrieb, Revierverteidigung, Sehnsüchte, Warnung, olfaktorische Trigger, Freude

Dann lass uns nun alle Ursachen gemeinsam durchgehen.

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#1 Visuelle Trigger

Hunde stammen ursprünglich von Wölfen ab, die im freien Leben. Zum eigenen Schutz sowie zur Warnung des Rudels war Bellen bei Bewegungen in der Umgebung überlebenswichtig.

Selbst Haushunde haben diesen Überlebensinstinkt noch in sich. Wo früher Bären und sonstige Raubtiere angebellt wurde, sind heute primär Menschen und Haustiere das Ziel.

Im Vergleich zum Menschen sehen Hunde zudem im Dunkeln rund 5 Mal heller, können bis zu 270° um sich herum sehen und selbst schnelle Objekte scharf wahrnehmen. [1]

Wenn dein Hund also alles anbellt, dann könnte es unter Umständen darauf zurückgehen, dass sich in der Umgebung etwas bewegt, das du vielleicht gar nicht siehst.

#2 Drückende Blase

Die Kommunikationsmittel von Hunden sind im Vergleichen zum Menschen stark begrenzt. Genauer gesagt können Hunde lediglich bellen, fiepen, winseln, jaulen und heulen.

Wenn du so willst, dann hat ihr Vokabular nur 5 Wörter. Menschen kennen dagegen durchschnittlich rund 42.000 Wörter, um sich auszudrücken. [2]

Ein “Hey du, ich muss ganz dringend Pipi!” heißt bei Hunden daher meist nur “wuff wuff!”. Alles anzubellen kann daher auch auf eine drückende Blase hinweisen.

Ausgewachsene und gesunde Hunde können im Übrigen ihre Blase für bis zu 12 Stunden halten. Junge Welpen schaffen es dagegen nur auf rund 1-2 Stunden.

Bellender Hund

#3 Demenz

Unter Demenz wird die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit verstanden. Alzheimer wird hier häufig als Synonym verwendet, ist aber nur eine mögliche Form dessen.

Aktuellen Studien zufolge sollen 28% aller Hunde zwischen 11 und 12 Jahren und satte 68% aller Hunde zwischen 15 und 16 Jahren an Demenz leiden. [3]

Betroffene Hunde neigen zu wiederholendem Verhalten, sind häufig gereizt, laufen unruhig umher und reagieren bei Kommandos häufig ignorant und trotzig. [4]

In schweren Fällen erkennt der Hund sein eigenes zu Hause sowie seine eigene Familie nicht mehr. Die damit einhergehende Angst führt oft dazu, dass Hunde alles anbellen.

#4 Jagdtrieb

Wölfe sind primär Fleischfresser, welcher für das Überleben täglich auf die Jagd gehen müssen. Das erklärt auch, warum selbst die zahmsten Haushunde einen Jagdtrieb haben.

Es gibt zwar auch einige Hunde ohne Jagdtrieb, diese sind aber relativ selten. Bei Jagdhunden ist dagegen der Jagdtrieb grundsätzlich am stärksten ausgeprägt.

Sollte dein Hund also eine Katze, einen Vogel oder sonstige Kleintiere wahrnehmen, dann wird zumeist der Jagdtrieb aktiviert. Und das hat gleich mehrere Folgen.

Hunde im Jagdmodus haben einen Tunnelblick, eine angespannte Körperhaltung, stellen ihr Fell auf und bellen häufig alles an.

#5 Akustische Trigger

Selbst wenn es sich für uns komplett still anhört, dann kann es dennoch sein, dass dein Hund Geräusche wahrnimmt. Denn auch ihr Gehör ist unserem überlegen.

Genauer gesagt hören sie auch Ultraschallfrequenzen bis zu 45 kHz. Bei Menschen ist dagegen bei einer Tonhöhe von rund 15-20 kHz Schluss. Fledermäuse hören übrigens bis zu 200 kHz. [5]

Zudem verfügen Hunde über eine bis zu 5-fach größere Ohrmuschel und über 18 Muskel, um ihr Ohr zur Tonquelle auszurichten. Sie hören damit bis zu 4-fach weiter in die Ferne.

Das Gehör von Hunden ist so gut, dass wir uns das gar nicht vorstellen können. Sollte dein Hund also alles anbellen, dann kann der Grund ein für uns unhörbares Geräusch sein.

Hund am Bellen

#6 Zunehmende Erblindung

Grüner Star, Diabetes, Alzheimer oder eine progressive Retinaatrophie sind die häufigsten Ursachen dafür, dass bei alten Hunden das Sehvermögen immer mehr abnimmt.

Typische Symptome davon sind, dass dein Hund häufiger gegen Möbel läuft, ein Leckerli am Boden übersieht, kein Augenkontakt mehr herstellt oder plötzlich aggressiv wird. [6]

Teilweise erkennst du es auch an einer sich ändernden Augenfarbe oder vergrößerten Pupillen. Unter anderem geht eine zunehmende Erblindung auch mit Angst einher.

Und genau diese Angst kann dazu führen, dass dein Hund zum eigenen Schutz plötzlich alles anbellt. Denn er kann schlicht nicht mehr erkennen, ob seine Umgebung sicher ist.

#7 Beschützerinstinkt

Wölfe sind sehr aufmerksam, stark und haben weitaus bessere Sinne als wir Menschen. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum wir Wölfe zu Haushunden gezähmt haben.

Bis vor wenigen Jahren wurden Hunde auch noch primär für bestimmte Zwecke gehalten. Also beispielsweise als Schäfer-, Wach- oder Jagdhund.

Heutzutage dienen Hunde in Deutschland mehr zur Unterhaltung. Ihr Wach- und Beschützerinstinkt ist aber aufgrund ihrer Vergangenheit nach wie vor stark ausgeprägt.

Aus diesem Grund neigen Haushunde auch heute noch alles anzubellen, das eine Gefahr sein könnte. Vor allem bei Wachhunden ist dieses Verhalten stark ausgeprägt.

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#8 Aufmerksamkeit

In Abhängigkeit der Rasse brauchen Hunde teilweise genauso viel Aufmerksamkeit wie Kleinkinder. Vor allem Schoßhunde können richtige Kletten sein.

Aufmerksamkeit gehört bei Hunden wie das Futter und Wasser zu den täglichen Bedürfnissen. Sie überleben zwar auch ohne, werden aber schnell depressiv. [7]

Du kannst ihnen Aufmerksamkeit übrigens auf verschiedenste Weisen schenken. Dazu gehören: Blickkontakt, Füttern, Sprechen, Streicheln, Gassigehen sowie gemeinsames Spielen.

Wenn Hunde davon zu wenig bekommen, dann bellen sie häufig alles an. Teilweise jaulen und heulen sie auch oder verhalten sich mit Absicht daneben.

Hund bellt

#9 Überschüssige Energie

Der Bedarf an mentaler und körperlicher Auslastung ist bei jedem Hund individuell verschieden. Jagd- und Schäferhunde brauchen davon im Allgemeinen am meisten.

Einige Hunde sind deshalb auch nicht für das Apartment- und Stadtleben geeignet. Ohne genügend Möglichkeiten, um ihre Energie herauszulassen, werden Hunde schnell hyperaktiv.

Typische Symptome sind hier wildes Herumspringen, Jaulen, Graben in der Wohnung, Nagen an Möbelstücken sowie alles anzubellen. [8]

Hyperaktive Hunde können auch nur schwer ihre Aufmerksamkeit halten und ignorieren häufig Kommandos. Vielen Problemhunden fehlt es daher in Wirklichkeit nur an Auslastung.

#10 Schmerzen

Aus evolutionären Gründen versuchen Hunde bis heute Schmerzen zu verbergen. Denn in der Wildnis greifen Raubtiere zumeist die schwächsten Tiere an.

Zudem ist ein Rudel nur so stark wie das schwächste Glied. Das erklärt auch, warum kranke oder verletzte Wölfe häufiger vom Rudel abgestoßen werden.

Ab einer gewissen Schmerzgrenze können aber selbst Hunde ihre Schmerzen nicht mehr verstecken. Das führt häufig dazu, dass sich Hunde verstecken. [9]

Darüber hinaus äußern sich Schmerzen bei Hunden in einer gebückten Körperhaltung, einer eingezogenen Rute, unruhigem Verhalten und auch daran, dass sie alles anbellen. 

#11 Olfaktorische Trigger

Olfaktorisch bedeutet “den Geruchssinn betreffend”. Neben den Augen und Ohren ist vor allem die Nase von Hunden überlegen. Denn das ist ihr primäres Sinnesorgan.

In Abhängigkeit der Rasse riechen Hunde bis zu 100.000 Mal besser als Menschen. Das liegt unter anderem daran, dass sie bis zu 300 Mio. Geruchsrezeptoren verfügen. [10]

Menschen haben davon nur rund 5 Millionen. Die Auswirkung davon ist so stark, dass Hunde bei guten Bedingungen bis zu 20 Kilometer weit riechen können. [11]

Wenn dein Hund also scheinbar “grundlos” alles anbellt, dann kann das ein Hinweis darauf sein, dass er aus der Ferne etwas riecht. Etwas, das für dich nicht riechbar ist.

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#12 Einsamkeit

Soziale Interaktionen mit Menschen gehören bei häuslichen Hunden zu den Grundbedürfnissen. Wird dieses Bedürfnis nicht gestillt, dann ist Einsamkeit die Folge.

Zu den typischen Anzeichen gehört hier häufigeres Schlafen, geringerer Spieldrang, das Nagen an Möbelstücken, das Verfolgen auf Schritt und Tritt sowie alles anzubellen. [12]

Insbesondere nachts ist Einsamkeit bei jungen Hunden sehr häufig. Vor allem dann, wenn sie tagsüber viel Menschenkontakt haben und nachts nicht ins Schlafzimmer dürfen.

Zudem wurden einige Rassen wie beispielsweise der English Foxterrier im Rudel gezüchtet. Ohne einen weiteren Hund in der Familie ist Einsamkeit hier vorprogrammiert.

#13 Hitze oder Kälte

Kurzhaarige Hunde und Nackthunde frieren bei kalten Temperaturen relativ schnell. Zudem sind sie auch deutlich anfälliger für kalte Zugluft.

Typische Symptome von zu kalten Temperaturen sind Zittern, Schwächegefühl, langsamer Puls, steife Gangart, Jaulen und depressives Verhalten. [13]

Langhaarige Hunde sind dagegen viel anfälliger für Hitze. Denn im Gegensatz zu Menschen können Hunde nicht Schwitzen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren.

Starkes Hecheln und ein schneller Puls sind hier die häufigsten Anzeichen. Wird es Hunden dagegen deutlich zu kalt oder zu warm, dann bellen sie auch häufiger alles an.

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#14 Freude

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Kinder häufig laut herumschreien, wenn sie miteinander spielen und Spaß haben? Hunde machen das gleich.

Da sie aber nicht schreien können, äußern sie ihre Freude und Aufregung häufiger in lautem Gebell. Mein Hund “Alex” beispielsweise bellt so gut wie nie.

Einzige Ausnahme? Wenn ich seine Hundeleine in die Hand nehme. Danach springt er nicht nur wild in der Gegen herum, sondern bellt auch alles und jeden an.

Das ständige Gebell kann aber nicht nur ein Ausdruck von Freude sein, sondern dient auch der Interaktion und Begrüßung. Also wenn dein Hund beispielsweise andere Hunde anbellt.

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#15 Revierverteidigung

Genauso wie ihre Vorfahren, so sind auch Hunde von Natur aus sehr territorial. Auch dieses Verhalten dient dem Schutz. Denn ein Territorium mit genügend Futter ist überlebenswichtig.

Das erklärt auch, warum einige Wolfsrudel ihr Revier über mehrere Generationen hinweg vor anderen Raubtieren auf Leben und Tod verteidigen.

Wie stark dieser Instinkt ausgeprägt ist, hängt primär von der Rasse ab. Bei Doggenarten und Wachhunden ist er aber allgemein am stärksten ausgeprägt.

Fühlen sich Hunde in ihrem Revier bedroht, dann bellen sie häufig alles an. Das kann durch den Kontakt mit anderen Hunden sein oder auch durch den Geruch anderer Tiere.

#16 Langeweile

Sicher bist du schon einmal nach Hause gekommen und hast einen zerfetzten Schuh, die Überreste eines Teddybären oder gar Toilettenpapier im Wohnzimmer entdeckt.

Das sind typische Zeichen dafür, dass es deinem Hund langweilig war. Welches Verhalten sich hier äußert, ist aber massiv von der jeweiligen Rasse abhängig. [14]

Insbesondere Terrier-Rassen neigen auch zum Graben im Haus oder aus Langeweile alles anzubellen. Denn Bellen gehört buchstäblich zu den Hobbys dieser Hunde.

Wichtig ist hier, dass du zur Lösung sowohl für mentale als auch für körperliche Beschäftigung sorgst. Denn beides kann Langeweile auslösen.

#17 Angst

Bei einigen sensiblen Hunderassen gehören Angststörungen zu den häufigsten Erkrankungen. Die Trigger können dabei völlig verschieden sein.

Einige leiden sehr an Trennungsangst, wenn das Herrchen nicht zu Hause ist. Andere hingegen zucken bei fremden Menschen, Hunden oder lauten Geräuschen zusammen.

Typische Anzeichen sind hier ein spürbares Zittern, die Vermeidung von Augenkontakt, abstehendes Fell am Rücken, starkes Hecheln sowie eine eingezogene Rute. [15]

Bei sehr starker Angst reagieren Hunde auch damit, dass sie alles und jeden anbellen. Hier dient das Gebell nur dem eigenen Schutz, um potenzielle Angreifer abzuschrecken.

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#18 Sehnsüchte

Hunde kommunizieren mit Gebell auch ihre Sehnsüchte. Unter anderem kann das Gebell deshalb auch nur eine freundliche Erinnerung sein, dass du das Futter vergessen hast.

Hungrige oder durstige Hunde reagieren zudem auch häufiger aggressiv. Nicht umsonst gibt es das englische Wort “hangry”, das sich aus “hunger” und “angry” zusammensetzt.

Ins Deutsche übersetzt bedeutet es eine schlechte Hungerlaune zu haben. Wenn Hunde alles anbellen, dann kann das aber auch auf ihre sexuelle Begierde zurückgehen.

Bei Rüden ist das sexuelle Verlangen relativ konstant und auch konstant hoch. Hündinnen sind dagegen nur alle 4-12 Monate für rund 2 Wochen läufig.

#19 Hütetrieb

Einige Hunderassen wurden speziell gezüchtet, um Schafe, Kühe, Rentiere und weitere Herdentiere zu treiben und zu bewachen – die sogenannten “Schäferhund-Rassen”.

Bei einigen dieser Vierbeiner ist der Hütetrieb allerdings genetisch bedingt so stark ausgeprägt, dass er sich selbst beim Leben als Haushund zeigt.

So werden viele Hunde beispielsweise sehr unruhig, wenn der Besuch wieder das Haus verlässt. Denn bei ihnen signalisiert es, dass ein Herdentier abhauen möchte. [16]

Manche Hunde stellen sich deshalb auch bewusst vor ausparkenden Autos. Können sie die “Herde” nicht zusammenhalten, dann bellen sie aus Frust auch häufiger alles an.

#20 Heimweh

Laut dem deutschen Tierschutzgesetz dürfen Welpen nach frühestens 8 Wochen von der Mutter entfernt werden. Ansonsten kann es zu schweren Verhaltensstörungen kommen.

Aber selbst nach der 8. Woche haben viele junge Hunde noch starkes Heimweh zur Mutter sowie dem Ort, wo sie aufgewachsen sind. Vor allem jene Rassen, die eher langsam reifen.

Äußern kann sich Heimweh in den verschiedensten Wegen. Einige Hunde sind stark unruhig, jaulen und fiepen, andere wiederum bellen vor Verzweiflung alles an. [17]

Dieses Phänomen erklärt auch, warum viele Züchter ihre Welpen erst nach dem 3. Monaten zur Adoption freigeben. Denn bei diesem Alter sind Hunde mental meist deutlich stabiler.

Hund am Bellen

#21 Stress

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du schneller die Fassung verlierst, wenn du stark gestresst bist? Das liegt primär an der Ausschüttung des Stresshormons “Cortisol”.

Bei Hunden ist das nicht anders. Typische Stressfaktoren sind bei ihnen Gewalt in der Erziehung, der Verlust eines Familienmitgliedes und laute Geräusche.

Sollte das Stresslevel zu hoch sein, dann neigen Hunde zu plötzlicher Aggression, unruhigem Verhalten, starkem Hecheln und auch stressbedingt alles anzubellen. [18]

Andere wiederum winseln, jaulen oder pinkeln trotz Stubenreinheit in die Wohnung. Teilweise erkennst du Stress bei Hunden auch daran, dass ihr Körper leicht zittert.

#22 Warnung

In großen Teilen der Welt werden Hunde nach wie vor primär zum Schutz eingesetzt. In Nordamerika, Afrika und Teilen Asiens stellen beispielsweise Raubtiere eine Gefahr dar.

In Südamerika und Afrika gehört auch teilweise Diebstahl noch zum Alltag. Da die Sinne von Hunden denen von Menschen überlegen sind, werden sie dafür gezielt eingesetzt.

Zum Problem wird es dann, wenn speziell gezüchtete Wachhunde in Städten oder dicht besiedelten Wohngebieten gehalten werden.

Denn hier gibt es schlicht alle paar Sekunden visuelle, akustische oder olfaktorische Trigger zum Bellen. Wenn dein Hund hier alles anbellt, dann will er dich eigentlich nur warnen. 

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Kevin

Hey, ich bin Kevin. Von Geburt an war ich mit einem schwarzen Labrador Retriever umgeben. Und mein liebster Schlafplatz als Kleinkind war das vorgewärmte Körbchen meines Hundes. Auf dieser Webseite teile ich meine jahrzehntelange Erfahrung und Leidenschaft für Hunde.